Lisa Maria eröffnete das Cafè mit einer kurzen biographischen Einführung zur Person Ernesto Guevara, immerhin hatte sie dieses Thema vorgeschlagen und eindrucksvoll bewiesen sich mit diesem Thema gut auszukennen.
Es wurde diskutiert, ob der Aktivismus des Chè in der Verfolgung seiner politischen Ziele angebracht war? Dabei kristallisierte sich heraus, dass der Revolutionär vom Charakter her, die Aktion der traditionellen Politk in Ministerien und Parlamenten vorzog. Sein gesamtes Leben war geprägt von der Suche nach Gerechtigkeit und dem Wunsch diese den Unterdrückten zu bringen. Die Gewalt wurde von ihm offenbar als Mittel zum Zweck angesehen, um die angestrebten Ziele verwirklichen zu können.
In diesem Zusammenhang wurden Vergleiche mit anderen Revolutionären in der Geschichte angestellt. Dabei ist die Unterscheidung in der Einordnung zwischen Freiheitskämper und Terrorist fließend. Dies wurde vor allem durch das Beispiel Bin Laden klar, der von vielen Menschen in Ländern des Mittleren Osten als Held und Freiheitskämpfer, von einer breiten Mehrheit von Menschen im Westen hingegen als Terrorist eingestuft wird.
Als Beispiel eines Revolutionärs, welcher ohne Gewalt seine Ziele erreicht hat, wurde der Indische Politiker Gandhi genannt.
Piero Di Benedetto
Mittwoch, 12. Dezember 2007
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1 Kommentare:
dankeschön, Piero für das Kompliment!
schade nur, dass wir so wenige waren - wahrscheinlich wurde das Besuchen des Cafés zu diesem Thema systematisch boykottiert...
scherz beiseite, ich hätte mich über mehr Diskussion gefreut, auch über weitere Meinungen, war doch ein ziemlich einseitiges Gespräch, trotz der abwechslungsreichen und kritischen Stimme des Moderators ;)
trotz allem - ein immer wieder spannendes und aktuelles Thema!
viel Spaß diese Woche - kann leider nicht dabei sein, bin krank.
LG, Lisa Maria
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